Small Planet landet nach Flugchaos in Insolvenz

Nachdem die Small Planet Airlines GmbH, Berlin, heute Antrag auf Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt hat, müssen zahlreiche Fluggäste ihre Hoffnungen begraben, die ihnen zustehende Entschädigung für verspätete oder annullierte Flüge zu erhalten.

September 19, 2018

Hamburg, 18. September 2018

Nachdem die Small Planet Airlines GmbH, Berlin, heute Antrag auf Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt hat, müssen zahlreiche Fluggäste ihre Hoffnungen begraben, die ihnen zustehende Entschädigung für verspätete oder annullierte Flüge zu erhalten. Die Fluggesellschaft erklärte zwar, dass der Flugbetrieb in Deutschland und den Niederlanden aufrechterhalten werden soll. Für Gläubiger bedeutet die Insolvenz jedoch, dass sie ihre Forderungen abschreiben müssen.

„Nach unseren Informationen warten über 20.000 Fluggäste seit Monaten auf die Auszahlung der Entschädigung, die ihnen aufgrund eines verspäteten oder annullierten Fluges gegen Small Planet zusteht“, so Dr. Lars Watermann, Geschäftsführer des Fluggast-Sofortentschädigers EUflight.de. Laut Presseerklärung von Small Planet führte nun die enorme Last dieser Forderungen zum Absturz der Airline. „Für Verbraucher und auch die Vielzahl der Fluggastportale kommt diese Nachricht völlig überraschend, da Small Planet angekündigte Entschädigungen in der Vergangenheit auch gezahlt hat“, so Watermann. Verbraucher, die sich an einen Sofort-Entschädiger wie EUflight gewandt haben, sind auf der sicheren Seite. Sie können das Geld behalten und werden von der Insolvenz nicht berührt. Anders hingegen sieht es für Fluggäste aus, die ihre Ansprüche in Eigenregie oder über eine der zahlreichen Inkassofirmen geltend gemacht haben. „Sie müssen ihre Forderungen nun bei dem Sachverwalter anmelden und erhalten höchstens einen Bruchteil ihrer Entschädigung“, so der auf Fluggastrechte spezialisierte Anwalt Moritz Diekmann von DIEKMANN Rechtsanwälte, Hamburg.

Über EUflight:
Im Juli 2015 hat EUflight mit der Sofortentschädigung ein neues Marktsegment geschaffen. Fluggäste müssen nicht viele Monate auf das Ergebnis der Inkasso-Bemühungen eines Fluggasthelfers warten, sondern erhalten ihre Entschädigung innerhalb von 24 Stunden. Die Service-Gebühr beträgt 35% zzgl. MwSt. und wird für allfällige Anwalts- und Gerichtskosten, Kundenservice und Marketing verwendet. Das Besondere für den Verbraucher ist: Auch wenn EUflight den Anspruch gegen die Fluggesellschaft nicht durchsetzen konnte, kann der Fluggast die ausgezahlte Entschädigung behalten. Dies gilt auch und vor allem im Fall einer Airline-Insolvenz.

Pressekontakt für Rückfragen:

Dr. Lars Watermann
Tel: 040/822209622

E-Mail: lars.watermann@euflight.de 

www.euflight.de

Gustav-Mahler-Platz 1, 20354 Hamburg

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