Ein verunglückter Privatjet blockierte die Landebahn

Das Flugverkehrsmanagement sperrte aufgrund eines verunglückten Privatjets eine eine der drei vorhandenen Start- und Landebahnen und daraufhin erfolgte die Zuteilung von Slots für die einzelnen Flüge nach dem Zufallsprinzip, sodass der Umstand der zur Flugverspätung führte, nicht dem Verschuldensbereich der Airline zuzusprechen ist.

September 28, 2016

Wenn ein Flugzeug auf der Landebahn verunglückt und das Flugverkehrsmanagement beschließt, dass die Start- oder Landebahn gesperrt wird, kann dies einen außergewöhnlichen Umstand begründen. In diesem Fall blieb ein Privatjet aufgrund einer Reifenpanne auf der Startbahn liegen. Aus diesem Grund sperrte das Flughafenmanagement eine der drei vorhandenen Start- und Landebahnen. Daraufhin erfolgte die Zuteilung von Slots für die einzelnen Flüge nach dem Zufallsprinzip. Das Gericht entschied, dass der Umstand der zur Flugverspätung führte, nicht dem Verschuldensbereich der Airline zuzusprechen ist.

Fallübersicht  
Amtsgericht Hannover
Aktenzeichen 521 C 5923/16
Flugnummer VY 1890
Strecke Barcelona – Hannover
Flugdatum 28.03.2016
 Urteil (Download)  Urteil 521 C 5923/16

 

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