Landgericht erklärt Abtretungsverbot in Ryanair AGB für unwirksam

Der Fluggast-Sofortentschädiger EUflight.de hat den Versuch der Fluggesellschaft Ryanair, ihren Kunden zu verbieten, ihre Rechtsansprüche bei verspäteten, annullierten oder überbuchten Flügen an sogenannte „claim handling companies“ abzutreten, vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth (Az: 5 S 8340/17) endgültig gekippt.

September 25, 2018

Hamburg, 25. September 2018

Der Fluggast-Sofortentschädiger EUflight.de hat den Versuch der Fluggesellschaft Ryanair, ihren Kunden zu verbieten, ihre Rechtsansprüche bei verspäteten, annullierten oder überbuchten Flügen an sogenannte „claim handling comanies“ abzutreten, vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth (Az: 5 S 8340/17) endgültig gekippt. Nachdem die Richter mit Beschluss vom 30. Juli 2018 Ryanair bereits darauf hingewiesen haben, dass dem Fluggast durch ein Abtretungsverbot, wie es in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Airline formuliert ist, ein „potenzielles Hindernis auf dem Weg zur Erlangung seiner Ausgleichszahlung“ bereitet werde, hat Ryanair nun die Berufung gegen ein zuvor von EUflight.de erstrittenes Urteil des AG Nürnberg (Az: 22 C 9173/16) zurück genommen.

Als Nr. 1 der Fluggast-Sofortentschädigung ist EUflight.de in mittlerweile mehr als 800 Fällen gegen Ryanair vor Gericht gezogen. „Bislang haben wir 4 Klagen verloren, und wir kämpfen weiter gegen das dreiste und kundenunfreundliche Verhalten von Ryanair“, so EUflight-Geschäftsführer Lars Watermann: „Dieses Urteil schützt die Verbraucher. Fluggäste brauchen sich künftig von dem Abtretungsverbot in den Ryanair AGB nicht mehr einschüchtern zu lassen, sondern können sich wie gewohnt von einem in solchen Angelegenheiten erfahrenen Sofort-Entschädiger auszahlen lassen.“

Über EUflight.de:

Im Juli 2015 hat EUflight.de mit der Fluggast-Sofortentschädigung ein neues Marktsegment geschaffen. Fluggäste müssen nicht – wie bei herkömmlichen Fluggastportalen – monatelang auf das Ergebnis der Inkasso-Bemühungen warten, sondern erhalten ihre Ausgleichszahlung innerhalb von 24 Stunden nach Annahme unseres Angebots. Das Besondere für den Verbraucher ist: Auch wenn EUflight.de den Anspruch gegen die Fluggesellschaft nicht durchsetzen konnte, kann der Fluggast die ausgezahlte Entschädigung behalten. Die Service-Gebühr beträgt 35% zzgl. MwSt. und wird für allfällige Anwalts- und Gerichtskosten, Kundenservice und Marketing verwendet.

Pressekontakt und Abruf der Stellungnahme der EU-Kommission:

Lars Watermann
Tel: +49 40 822 209 – 622
Fax:+49 40 822 209 – 666
E-Mail: presse@euflight.de

www.euflight.de

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