Entschädigung bei einer Geschäftsreise

Normalerweise sind Dienstreisen sehr gut organisiert und strukturiert. Einige Situationen können jedoch die besten Pläne zerstören. Das kommt bei Flugreisen oft vor, wenn eine Flugverspätung oder sogar ein Flugausfall vorliegt.

Juli 14, 2017

In den letzten Jahrhunderten ist die Anzahl von Reisen stark gestiegen. Heute ist es normal mehrere tausend Kilometer hinter sich zu bringen und in entfernte Länder zu reisen. Neue Technologien und Globalisierung machen nicht nur Reisen mit der Bahn oder dem Auto möglich, sondern auch per Flugzeug. Immer öfter wird man auch für Dienstreisen in weit entfernte Gefilde geschickt. Viele Unternehmen haben mehrere Standorte oder Kunden befinden sich in einer anderen Stadt.

Das hat im Jahr 2015 dazu geführt, dass 182,7 Millionen Geschäftsreisen von Unternehmen in Deutschland durchgeführt wurden und die Anzahl weiter steigt.

Jeder Mitarbeiter der eine Geschäftsreise ausführt, hat die Rechte einer reisenden Privatperson. Normalerweise sind Dienstreisen sehr gut organisiert und strukturiert. Einige Situationen können jedoch die besten Pläne zerstören. Das kommt bei Flugreisen oft vor, wenn eine Flugverspätung oder sogar ein Flugausfall vorliegt. In solchen Fällen tragen Arbeitgeber in der Regel zusätzliche Kosten. Verlorene Zeit, verpasste Termine und Nerven sind schwer zu kompensieren. Fluggesellschaften missachten die Rechte der Reisenden und/oder halten sich nicht an die EU-Verordnung.
Jedoch möchte sich niemand mit den Fluggesellschaften auseinandersetzen bzw. bleibt selbiges meist erfolglos. Die Ansprüche einzuklagen, kostet nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch noch Geld für Anwälte und Gerichtsverfahren. In dieser Situation bleiben die Airlines unbestraft und können ihre Tätigkeiten mit Rechtsverletzungen weiter ausüben.

Wer kann die Ansprüche im Fall von Verspätung oder Annullierung gegen eine Fluggesellschaft geltend machen?

Warum werden die Entschädigungsansprüche, die aus Geschäftsreisen folgen, nicht geltend gemacht?
Die Hauptfrage ist: Wer kann die Ansprüche gegen eine Airline in solchen Fällen geltend machen? In der Regel hat der Fluggast ein Recht seinen Anspruch geltend zu machen. Der Mitarbeiter ist ein Fluggast und auch ein Verbraucher. Hier tritt der Verbraucherschutz in Kraft, das heißt der Reisende hat Rechtsansprüche und nicht die Firma. Mehr dazu ist in dem folgenden Urteil (Aurich 2010 Aktenzeichen: 5 C 197/09) zu finden. Da wird erklärt, in welchen Situationen Mitarbeiter den Anspruch auf Kompensation (Ausgleichsleistungen) gegen eine Fluggesellschaft haben. Unternehmensregelungen können aber gegen den Mitarbeiter spielen und eine Abtretung aller Ansprüche, die aus einer Geschäftsreise hervorgehen, verlangen. Diese Regelungen könnten auch direkt in dem Arbeitsvertrag enthalten sein. Das ist für jeden Arbeitnehmer zu prüfen, ob besondere Betriebsvereinbarungen, Regelungen oder individuelle Vereinbarungen vorliegen, bevor die Ansprüche aus einer Dienstreise geltend gemacht werden können.

In der Regel hängt es davon ab, ob die Arbeitszeit, in der man reist, bezahlt wird oder nicht. Wenn ein Mitarbeiter während der Reise seine freie Zeit genießt und im Flugzeug lesen, essen oder schlafen kann, wird dies nicht als bezahlte Arbeitszeit gewertet. Im Gegenteil, wenn man eine Präsentation vorbereiten muss oder andere Arbeit im Auftrag des Arbeitgebers erledigen muss, wird es in der Regel als bezahlte Arbeitszeit angesehen. Hieraus folgt meistens die Entscheidung, ob die Entschädigung dem Arbeitgeber oder dem Fluggast ausgezahlt wird.

Wie wird der Anspruch gegen die Fluggesellschaft geltend gemacht?

Wenn Sie eine Verspätung oder Annullierung eines Fluges während Ihrer Geschäftsreise erlebt haben, könnten Sie einen Anspruch auf Entschädigung haben. Es gibt jedoch noch einiges zu beachten, wie zum Beispiel der Grund für die Verspätung. Alle Infos sind in diesem Artikel (LINK) beschrieben. Danach können Sie entscheiden, wie Sie den Anspruch geltend machen möchten.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit sich direkt an die Airline zu wenden. Viele Airlines bieten Formulare für solche Forderungen an oder haben einen Kundenservice an den man sich wenden kann. Leider sind die Erfolgschancen auf diesem Weg meist nicht besonders groß. Viele Fluggesellschaften haben lange Bearbeitungszeiten und finden immer wieder neuer Ausreden, warum ein Flug verspätet war oder annulliert wurde.

Oft bleibt nur die Möglichkeit einen Anwalt einzuschalten und mit Klage zu drohen. Dies ist jedoch sehr Kosten intensiv und insbesondere für Fluggäste ohne Rechtsschutzversicherung meist keine Option. Zudem ist ein Gerichtsverfahren mit sehr viel Arbeit und Zeit verbunden.

Wir von EUflight haben es zu unserem Ziel gemacht Ansprüche auf Entschädigungsleistungen gegen Airlines schneller und effektiver durchzusetzen und Verbrauchern zu helfen an ihr Recht zu kommen. Sollten Sie sich dazu entscheiden uns mit der Durchsetzung der Entschädigungsforderung zu beauftragen, tun wir dies in eigenem Namen und auf eigenes Risiko. Sobald wir entscheiden, dass wir Ihren Fall übernehmen, bekommen Sie eine Sofortentschädigung innerhalb von 24 Stunden ausgezahlt. Dieses Geld dürfen Sie in jedem Fall behalten. Wir verfolgen den Anspruch dann gegen die Airline und ziehen, wenn nötig, auch vor Gericht, um den Anspruch durchzusetzen. Sie können sich aber bereits ab dem Zeitpunkt, an dem das Geld auf Ihr Konto eingeht entspannt zurücklehnen, sämtliches Risiko ab diesem Zeitpunkt tragen wir. Im Vergleich zu Inkassoportalen dürfen Sie die Sofortentschädigung also auch dann behalten, sollten wir den Anspruch gegen die Airline vor Gericht nicht durchsetzen können. Dafür nehmen wir eine Servicegebühr von 35% der Entschädigungsforderung zzgl. Mehrwertsteuer. Unsere Expertise in Fluggastrechten und unsere Kooperation mit erfahrenen Reiserechtsanwälten ermöglicht es uns viele Fälle gegen Airlines durchzusetzen und die Rechte der Fluggäste weiter zu stärken.

Ausgezeichnet.org
sehr gut
4.98/5.00
3.123 Bewertungen
von mehreren Portalen